
Das Forschungsprojekt intermedia wurde von je zwei Lehrstühlen der Fachbereiche Betriebswirtschaftslehre (Prof. Hess/ Prof. Picot), Informatik (Prof. Hussmann/ Prof. Linhoff-Popien) und Kommunikationswissenschaft (Prof. Brosius/ Prof. Wirth) getragen.
Produkte und Prozesse lassen sich insbesondere in der Medienbranche vollständig digitalisieren. Dies erklärt, warum bereits das schmalbandige und stationäre Internet die Medienbranche vor große und zum Teil noch unbewältigte Herausforderungen gestellt hat. Durch die weiter fortschreitende Digitalisierung und den Ausbau der Übertragungsbandbreiten kommt es zu einer Erweiterung des Internets um mobile Netze, Funkschnittstellen, mobile Endgeräte etc. und somit zur Entstehung des weiterentwickelten Internet.
intermedia ermittelte und untersuchte die Auswirkungen des erweiterten Internet auf Informationsintermediäre in der Medienbranche. In zehn Teilprojekten wurden die sich aus mobilen Netzen, interaktiven Zugangsmöglichkeiten sowie der Konvergenz von Netzen, Endgeräten und Inhalten ergebenden Chancen und Risiken für Medienunternehmen, die als Intermediäre agieren, konkret analysiert.
Der Forschungsprojekt intermedia wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Forschungsschwerpunktes "Internetökonomie" gefördert. An "Internetökonomie" waren sechs weitere regionale Forschungscluster in ganz Deutschland angeschlossen, zu denen intermedia aktive wissenschaftliche Kooperationsbeziehungen unterhielt.
intermedia wurde für einen Zeitraum von 4 Jahren (01.10.2003 - 30.09.2007) gefördert.
Ausgewählte und praxisrelevante Ergebnisse von intermedia finden Sie in dem Sammelband „Hess, T. (Hrsg. 2007): Ubiquität, Interaktivität. Konvergenz und die Medienbranche. Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojektes intermedia, Göttingen“.
Weitere Informationen finden Sie unter www.intermedia.lmu.de.